Im land der stehenden steinen und strohgedeckten häuser

Entlang der Küste, Land der strohgedeckten Häuser und stehenden Steine hat Névez dieses so pittoresk kulturelle Erbe behalten. Im Laufe der Pfade kommen Stroh und Granit überall auf. Häuser mit blauen Fensterläden und mit Hortensien umgerandet, dies ist typisch in der Bretagne und stellt die traditionelle Architektur von früher dar.

Die beiden Dörfer Kerascoët und Kerkanic sind eine unvermeidliche Sehenswürdigkeit des Finistère geworden.

Sie zeugen noch heute von einer bestimmten Zeit und anderen Berufen. Diese Instandhaltung erlaubt seit Jahrzehnten Handwerker die Tradition zu aufrechthalten.

Das Stroh, mit dem die Häuser gedeckt sind, war früher Roggenstroh, heute benutzt man Schilf.

 

Der allgegenwärtige Granit ist ein zentraler Bestandteil der Landschaft. Er war fest mit dem Leben der Menschen verbunden: man nutzte ihn zum Bau von Häusern, Backöfen, Brunnen und Zäunen. Um 1900 arbeiteten noch ca. Hundert Steinmetze im Steinbruch von Kerrochet entlang des Aven, den man bei Ebbe zu Fuß erreichen kann. Besichtigungen werden im Sommer veranstaltet.

Die ungewöhnlichsten Bauwerke aus Granit sind die Zäune und Häuser aus stehenden Steinen (Ende 18. Jahrhundert), die in bretonisch „Mein Zao“ heißen. Sie sind in Frankreich einmalig und haben 1993 vom Umweltministerium das Label “Paysage de reconquête“ erhalten, um sie zu schützen.

Kapellen und „Calvaires“ waren auch aus Granit. An zahlreichen Biegungen der kleinen Straßen finden Sie sie auch.